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Kamillianerkloster Hilariberg
Im Jahre 1689 hatte der Karmeliter-Terziar, Bruder Hilarion a Sancto Sebastiano, auf dem Schuttkegel des Pletzachfeldsturzes in der Nähe von Kramsach in Tirol eine kleine Marienkapelle mit einer Einsiedelei erbaut. 1692 erhielt er neben der „Aufenthaltsgenehmigung“ durch die kirchlichen und staatlichen Behörden auch die Erlaubnis, für seinen und des Kirchleins Unterhalt in der Gegend von Rattenberg Almosen zu sammeln. Schon bald wurde der Ort nach dem dort lebenden Einsiedler „Hilaribergl“ genannt.
Die Kapelle, die von vielen Wallfahrern gerne besucht wurde, erwies sich bald als zu klein. Deshalb suchte der damalige Pfarrer von Breitenbach, Sebastian Mayr, 1746 beim zuständigen Ordinariat in Freising um Bewilligung zur Errichtung einer Kirche an. Von dieser Kirche ist heute nur mehr der originelle Wandaufbau im Chorschluß erhalten. In der Mitte befindet sich unter einem Baldachin das Gnadenbild „Mariahilf auf dem Hilariberg“ - eine Kopie des Gnadenbildes der Kirche „Santa Maria della Bruna“ in Neapel.
Zur „Berglmutter“, wie sie im Volksmund genannt wird, bringen auch heute noch viele Menschen Freud und Leid, Dank und Bitte, Sorgen und Nöte.
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Selige Jungfrau und Mutter!
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Um die Jahrhundertwende hat die Kamillianer-Ordensprovinz das Hilaribergl erworben. Das Haus diente verschiedenen Zwecken: für die Novizen des Ordens, für Priesterstudenten, als Erholungsheim usw., bis es von 1971 bis 2001 an die Union der Dominikanerinnen verpachtet wurde. Heute betreuen die Kamillianer gemeinsam mit den Dominikanerinnen das Kloster und die Wallfahrtskirche am „Hilaribergl“. Heilige Messen an Sonn- und Feiertagen um 7.30 Uhr und um 16 Uhr; an Werktagen um 7.30 Uhr.
Besuch im Kloster Hilariberg
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© Kamillianer 2009 [Stand: 30.08.2009]css