Kamillianer
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Das Kamillianerkloster in Wien-Lainz

Die Vorgeschichte

Die Geschichte des Kamillianerklosters in der Versorgungsheimstraße ist mit der Geschichte des Kamillianerordens in Österreich eng verbunden. Anfang des Jahres 1906 machte der Provinzial der deutschen Ordensprovinz, Pater Stefan Theodor Tembories, der Gemeinde Wien das Angebot, für die Krankenhausseelsorge in dem großen 1904 eröffneten Wiener Versorgungshaus in Lainz zwei Ordensleute zur Verfügung zu stellen. Der Antrag wurde am 21. Mai 1906 vom Wiener Stadtrat angenommen. So kamen vor hundert Jahren als erste Kamillianer die Patres Joseph Roth aus Essen und Pater Otto Gethmann aus Aalborg in Dänemark nach Wien. Sie sollten den Weltpriester und Krankenhausseelsorger Franz Xaver Rathner in seiner Arbeit unterstützen. Mit 5.000 Plätzen das Versorgungsheim Lainz (heute Geriatriezentrum Am Wienerwald) das größte und modernste Altersheim auf dem europäischen Kontinent. Im Zentrum der 29 Gebäude umfassenden Anstalt steht die im spätromanischen Stil erbaute zweitürmige Kirche St. Karl Borromäus.

Versorgungsheim der Stadt Wien in Lainz, Übersicht
Versorgungsheims der Stadt Wien in Lainz 1904,
heute Geriatriezentrum Am Wienerwald.

Am 28. September 1906 genehmigte Kaiser Franz Josef I. die Niederlassung der Kamillianer in Wien. Zum ersten Ordensoberen wurde Pater Christian Adams sen. bestimmt. Da den Kamillianern bald auch weitere Seelsorgeposten in Wiener Krankenhäusern übertragen wurden, erwies sich die provisorische Niederlassung in der Lainzer Jagdschlossgasse als zu klein. Der Bau eines eigenen Klosters wurde notwendig.

1910: Gründung des Klosters

Kamillianerklosters Lainz
Straßenansicht des Kamillianerklosters Wien/Lainz.

Zur großen Förderin und Fürsprecherin des Ordens wurde die Herzogin Sophie von Hohenberg, Gemahlin des österreichischen Thronfolgers Erzherzog Franz Ferdinand, die beide gemeinsam am 28. Juni 1914 in Sarajewo dem Attentat zum Opfer fielen. Als Pater Christian Adams 1909 den Grafen Lasy Henckel von Donnersmarck auf seinem schlesischen Landgut in Naklo besuchte, lernte er dort seine Schwiegertochter Gräfin Henckel-Kinsky kennen, deren Cousine die Herzogin Sophie von Hohenberg war. Gräfin Henckel-Kinsky verstand es, die Herzogin Hohenberg für den Kamillianerorden zu interessieren, und Pater Adams wurde zu einer Audienz ins Schloss Belvedere eingeladen, dem Wohnsitz des Thronfolgers. Herzogin Sophie erreichte bei den geistlichen und weltlichen Behörden, dass die Kamillianer Seelsorgestellen im Allgemeinen Krankenhaus, im Wiedener Spital, in der Rudolfstiftung, in den Neuen Kliniken und im Kaiser-Franz-Josef-Spital bekamen und so eine Existenzgrundlage fanden.

Glasfenster mit dem Bild der Gräfin Sophie von Hohenberg Die große Förderin der Kamillianer: Gräfin Sophie von Hohenberg.

Zum Bau des Klosters stifteten die Grafen Lasy und Arthur Henckel von Donnersmarck 40.000 Kronen. Das waren mehr als 40 Prozent der erforderlichen Bausumme. Die Gemeinde Wien erklärte sich bereit, in unmittelbarer Nähe der „Versorgung” ein Grundstück zu verkaufen, und am 15. August 1909 fand die Grundsteinlegung statt. Ein Jahr später, am 28. August 1910 wurde das Kloster Lainz mit seiner Kapelle „Maria, Heil der Kranken” vom Apostolischen Nuntius, Fürst Granito di Belmonte, in der Versorgungsheimstraße 72 feierlich eingeweiht. Die Glasfenster am Treppenaufgang des Klosters zeigen die Porträts der adeligen Wohltäterinnen und Wohltäter des Hauses.

Das Kloster als Erholungsheim

Im ersten Kriegsjahr diente das Kloster als Erholungsheim für das Rote Kreuz. Am 14. Dezember 1914 trafen die ersten verwundeten Soldaten aus dem gegenüberliegenden Jubiläumsspital im Kloster ein. Wegen der schwierigen Lebensmittelbeschaffung musste das Heim schon nach zweieinhalb Jahren wieder geschlossen werden. Insgesamt 334 verwundete Soldaten hatten im Kloster Herberge gefunden.

Zentrum umfassender Krankenhausseelsorge

Von Anfang an standen für die Kamillianer die Krankenhausseelsorge und die seelsorgliche Betreuung der Ärzte und des Pflegepersonals im Mittelpunkt. So übernahmen sie nach und nach die Krankenseelsorge in folgenden Anstalten: Bürgerversorgungsheim Währinger Straße, Versorgungshaus in Liesing, Allgemeines Krankenhaus in der Alserstraße, Wiedener Spital, Neue Universitätskliniken in der Spitalgasse, Seehospiz Pelagio in Istrien, Spital der Elisabethinen auf der Landstraße, Kaiser-Franz-Josef-Spital, Rudolfstiftung und Kaiser-Jubiläumsspital in Lainz (heute Krankenhaus Hietzing). Im Jahr 1913 waren insgesamt 20 Kamillianer in Wiener Spitälern eingesetzt.

Nach dem Ersten Weltkrieg kamen noch folgende Stellen hinzu: Frauenspital im Asyl für Obdachlose, Pflegeanstalt Steinhof, Orthopädisches Spital, Kaiserin-Elisabeth-Spital, Wilhelminenspital, Versorgungsheim in der Meldemannstraße und die Lungenheilstätte Baumgartner Höhe. Die Ordensleute mit dem roten Kreuz auf dem schwarzen Ordenskleid waren in ganz Wien bekannt. In 18 Krankenanstalten betreuten sie weit über 20.000 Patienten. Auch wenn die Patres in den Spitälern wohnten, blieb das Kloster Lainz mit seinem großen Vortragssaal und der Hauskapelle geistiges und geistliches Zentrum.

1927: Das Kloster wird Exerzitienhaus

Die wechselnden Mehrheiten im Rathaus zwischen Sozialisten und Christlichsozialen in den zwanziger Jahren hatten zur Folge, dass der Wiener Gemeinderat am 21. Mai 1926 die Verträge mit dem Kamillianerorden bezüglich der Seelsorge in der Versorgung Lainz und im benachbarten Jubiläumsspital kündigte. So mußte für das Kloster Lainz eine neue Bestimmung gefunden werden. Unter dem Präfekten Pater Wilhelm Meyer wurde es zum 1. November 1927 in ein Exerzitienhaus umgewandelt, das Platz für 20 bis 30 Personen bot. In den Versammlungsräumen des Klosters wurden Exerzitienkurse und Einkehrtage angeboten, auch in tschechischer und slowakischer Sprache. Es kamen Männer und Frauen, Akademiker und Nichtakademiker, Rekruten, Meßdiener, Krankenpflegerinnen usw. Die Kamillianer selbst hielten ungefähr 110 Kurse ab. Als auswärtige Exerzitienleiter konnten so bekannte Persönlichkeiten wie der Prälat und Bundeskanzler Dr. Ignaz Seipel, Akademikerseelsorger Dr. Karl Rudolf oder die Jesuiten Johann Andreas Jungmann und Peter Lippert gewonnen werden.

Die neuen politischen Verhältnisse im Ständestaat ermöglichten den Kamillianern wiederum die Ausübung der Krankenhausseelsorge. Am 16. Januar 1933 wurde Pater Jakob Jenni als Kurat im Versorgungsheim wieder angestellt; am 1. Mai 1934 zwei weitere Kamillianer im Jubiläumsspital. Die übrigen Seelsorgestellen im Versorgungsheim erhielt der Orden 1936 und 1937 zurück.

Zu den Aufgaben der Kamillianer zählten auch die Seelsorge an den Ärzten und dem Krankenpflegepersonal sowie der Unterricht in den Krankenpflegeschulen. Zur geistigen und geistlichen Weiterbildung des Pflegepersonals hatte Pater Josef Tongelen im Jahr 1917 im Allgemeinen Krankenhaus die Marianische Kongregation der weltlichen Krankenpflegerinnen gegründet. Dasselbe Ziel hatte die von ihm 1918 im Kloster Lainz gegründete Vereinigung „Maria, Heil der Kranken”. Über Jahre hinweg hielten die Kamillianer vom Kloster Lainz aus in 25 Krankenhäusern der Stadt zweimal monatlich Vorträge zur Fortbildung der weltlichen Schwestern.

Krankenseelsorge auf der Höhe der Zeit

Pater Dr. Robert Svoboda
Pater Dr. Robert Svoboda (1904-1970)

Vor allem ist hier an den späteren Provinzial Pater Dr. Robert Svoboda zu erinnern. 1935 gründete er die Katholische Schwesternschaft Österreichs, die Ende 1936 bereits 5.100 Mitglieder zählte. Die Verbandszeitschrift „Veronika” hatte 1.300 Abonnenten.

Im Auftrag des Wiener Kardinals Theodor Innitzer gründete Pater Svoboda 1935 in der Erzdiözese Wien das Krankenapostolat. Ihm stellte er 1935 das Blindenapostolat Österreichs an die Seite, eine europaweite Gebetsgemeinschaft von Blinden, die aus Frankreich und der Schweiz nach Österreich gelangt war. Wöchentlich schrieb Pater Svoboda den Kranken seinen „Gruß ans Krankenbett”, ein Blatt, das noch heute existiert. Unter dem Titel „Christus grüßt die Kranken” erschienen von ihm im Wiener Kirchenblatt regelmäßig Beiträge, und auch im Rundfunk war seine Stimme zu hören. Seine „Stunde der Kranken” wurde in den Jahren 1936 bis 1938 54mal gesendet.

Zur geistigen Auseinandersetzung und Auferbauung richteten Kamillianer-Seelsorger in einer Reihe von Spitälern für die Patienten Bibliotheken ein. 1937 waren es 16 Bibliotheken mit fast 9.000 Büchern. Und auch außerhalb der Spitäler versuchten sie geistiges und kirchliches Leben engagiert mitzugestalten: durch Schulunterricht, Aushilfen im Beichtstuhl und auf der Kanzel, durch Exerzitienkurse und Einkehrtage, religiöse und wissenschaftliche Vorträge, durch schriftstellerische Arbeiten, im Apostolat für Frauen, bei Krankenfesten im Stephansdom.

Die Machtübernahme der Nationalsozialisten am 11. März 1938 führte zu massiven Einschränkungen in der Krankenhausseelsorge. Öffentliches Gebet in Krankenzimmern wurde verboten, ebenso die Verteilung religiöser Schriften und von Rosenkränzen sowie das Anbringen von Kreuzen in Krankenzimmern. Die engagierte Seelsorgearbeit der Kamillianer mußte den neuen Machthabern bald ein Dorn im Auge sein.

1939: Kündigung aller Dienstverträge

So wurden plötzlich und ohne Angabe von Gründen seitens der Stadt Wien am 15. November 1939 alle Dienstverträge der Kamillianer in den neun Wiener Krankenanstalten gekündigt. Auch eine Unterredung mit dem nationalsozialistischen Wiener Bürgermeister Hermann Neubacher konnte an der harten Entscheidung nichts ändern. Innerhalb von zwei Wochen mußten die Kamillianer ihre Dienstwohnungen räumen und die Spitäler verlassen. Einige fanden in kirchlichen Einrichtungen eine Anstellung. Die meisten zerstreuten sich. Ein größerer Teil fand in den Kamillianerklöstern Oberschlesiens Aufnahme. Vier Kamillianer übernahmen seelsorgliche Verpflichtungen in sudeten-deutschen Pfarrgemeinden. Die Nachfolger der Kamillianer in der Krankenhausseelsorge, überwiegend Ordensleute aus anderen Gemeinschaften, erklärten, bei einer möglichen Rückkehr der Kamillianer sofort von ihrem Posten wieder zurücktreten zu wollen. Das Kloster in Lainz wurde am 26. Mai 1941 von den Nationalsozialisten beschlagnahmt und diente wie schon im Ersten Weltkrieg als Lazarett.

1946: Gründung der Provinz und der Krankenhauspfarre

Links das Kamillianerkloster Lainz Blick auf das Kamillianerkloster Lainz vom Geriatriezentrum aus.

Die Gründung der österreichischen Provinz erfolgte am 12. April 1946. Erster Provinzial wurde Pater Dr. Robert Svoboda. Die neue Provinz mit dem Provinzialat im Kloster Lainz bestand aus 26 Patres, fünf Ordensbrüdern und acht Postulanten, die zu zwei Dritteln aus Deutschland stammten. Am 1. Juni 1946 wurde um das Kamillianerkloster Wien die Krankenhauspfarre „Maria, Heil der Kranken” errichtet und Pater Alexander Hamvai zum Pfarrer bestellt. Das Pfarrgebiet umfaßt das Geriatriezentrum Am Wienerwald (GZW) und das Krankenhaus Lainz.

Die Haupttätigkeit der Kamillianer in Österreich war immer die Krankenseelsorge in den öffentlichen Spitälern. Dieser Linie folgte auch die junge Österreichische Provinz durch die Übernahme von Seelsorgediensten in den wichtigsten Krankenanstalten der Bundeshauptstadt Wien: so bereits 1945 in der Rudolfstiftung, im Wilhelminenspital, in den Neuen Universititätskliniken, im Altersheim Lainz (jetzt Geriatriezentrum Am Wienerwald) und im Krankenhaus Lainz, dem früheren Jubiläumsspital, heute Krankenhaus Hietzing, und 1946 auch im Kaiser-Franz-Joseph-Spital.

Der Eingang zur Klosterkapelle und Pfarrkirche Maria, Heil der Kranken Der Eingang zur Klosterkapelle und Pfarrkirche Maria, Heil der Kranken steht tagsüber offen und lädt zu Besinnung und Gebet ein.

Nach und nach wurde das Kloster Lainz wieder zum Zentrum der vielfältigen Aktivitäten der Patres. Vor allem beherbergt es auch die Zentrale der Gemeinschaft der Kamillianischen Familien, das Missionswerk und den Gesundheitsdienst der Kamillianer und dient auch seit dem Jahr 2003 als Noviziatshaus der österreichischen Kamillianerordensprovinz.

Aufgaben des Klosters

Provinzialat der Kamillianer Österreichs
Provinzial: Pater Lic.theol. Leonhard Gregotsch
Tel.: 01-804 61 41-0
Fax: 01-804 61 41-30
E-Mail: provinzialat@kamillianer.at

Kamillianer
P. Lic.theol. L. Gregotsch
 


 
Leitung der Pfarre Maria, Heil der Kranken:
Moderator: Pater Lic.theol. Leonhard Gregotsch
Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien
Tel.: 01-804 61 41-0
Fax: 01-804 61 41-30
E-Mail: kloster.wien@kamillianer.at

 

Seelsorge im Krankenhaus Hietzing:
Rektor und Krankenhausseelsorger: P. Binoy Thakidipurath
Krankenhausseelsorger: P. Julien Slanon
sowie fünf ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Tel. 01-801 10-2206 und 2340

Weitere Aktivitäten

Die Pfarrkanzlei befindet sich im Kloster. Öffnungszeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 12 Uhr. Pfarrsekretärin: Frau Doris Wallner.

Anschrift des Klosters

Versorgungsheimstraße 72, 1130 Wien
Telefon: 01 / 804 61 41-0
Fax: 01 / 804 61 41-30
E-Mail: Provinzialat@kamillianer.at
E-Mail: Kloster.Wien@kamillianer.at

Bankverbindung:
Provinzialat der Kamillianer
Raiffeisenlandesbank Noe-Wien, Nr. 2.300.614, BLZ 32.000
IBAN: AT98 3200 0000 0230 0614
BIC: RLNWATWW

In der Pfarre gibt es folgende Gottesdienststätten:

Pfarrkirche (Klosterkirche) „Maria, Heil der Kranken”
1130 Wien, Versorgungsheimstraße 72
Gottesdienstzeiten: täglich 7.30 Uhr

Kirche des Hl. Karl Borromäus im Geriatriezentrum Am Wienerwald
1130 Wien, Versorgungsheimplatz 1
Gottesdienstzeiten: Sonn- und kirchliche Feiertage 15.30 Uhr.

Die Kapelle zur Allerheiligsten Dreifaltigkeit im Krankenhaus Hietzing
1130 Wien, Wolkersbergenstraße 1
Gottesdienstzeiten: Montag bis Mittwoch, Freitag und Samstag 18 Uhr, an Sonn- und Feiertagen 9.00 Uhr.

Kapelle im Neurologischen Zentrum Rosenhügel
1130 Wien, Riedelgasse 5
Gottesdienstzeiten: an Sonn- und Feiertagen 10.30 Uhr.

cover

Buchtipp

Ingrid Arias, Sonia Horn, Michael Hubenstorf (Hg.) „In der Versorgung.” Vom Versorgungshaus Lainz zum Geriatriezentrum „Am Wienerwald.” 421 Seiten. ISBN 3-901488-53-7. Verlagshaus der Ärzte GmbH, 1010 Wien.

Die verschiedenen Autoren des äußerst interessant geschriebenen Buches schildern die wechselvolle Geschichte des Hauses anhand zahlreicher erstmals ausgewerteter Dokumente. Besonderes Augenmerk legen sie dabei auf den Alltag der Betreuten und Betreuenden, auf das Umfeld der Institution und ihre Rolle in der Gesellschaft.

 

 

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